Fast geschafft…

20.07 Der Regen möge kommen. Morgen ist Projektabgabe und unser Prototyp sieht mittlerweile sogar wie ein Regenschirm aus. Was ist geschehen?

Unsere aufgebaute Schaltung hat nun eine eigene Platine bekommen. Nach einer kurzen Einarbeitung in Eagle, einem Layout Programm zur Platinenherstellung,  ließ sich unser Design auf einer 2×10 cm großen Platine unterbringen. Auch der angesprochene Leuchtring hat in diesem Prozess seine Platine erhalten. Diese ist kreisrund und misst einen Durchmesser von 3,2 cm. Bilder vom Layout und der Fertigung sind unten zu sehen.

Zum genaueren Design:

Die Hauptplatine enthält die LEDs für die Wetteranzeige, den Mikrocontroller Arduino Mini, das Xbee Breakout Board mit Xbee Modul, einen Transistor, zwei Konnektoren und ein paar Widerstände. Vom Arduino gehen insgesamt 5 Ausgänge (PIN 6-10) an die Status LEDs. Ein Weiterer (PIN 5) steuert die Basis des Transistors an. Der Transistor fungiert hier als Schalter und versorgt den Leuchtring auf der anderen Platine mit Strom. Der hierzu gehörende Konnektor befindet sich unten rechts auf der Platine.

Das gesamte Layout ist für eine 5V Spannungsversorgung ausgelegt. Eine Batterie soll den entsprechenden Strom liefern (Konnektor unten links). Da das XBee 3,3V verlangt fehlt noch ein Spannungswandler. Dieser befindet sich auf dem Xbee Breakout Board. Somit ist auch hier die benötigte Stromversorgung sichergestellt. Bedauerlicherweise funktioniert das Ganze System momentan nur mit einem externen Netzteil, da die von uns erworbene Batterie anscheinend für andere Anwendungen konzipiert wurde. Schließt man die Batterie an, so kollabiert ihre Spannung und das Board arbeitet nicht. Mit Kennwerten von 6V und 11A gingen wir beim Kauf davon aus, dass sie die abverlangte Leistung der Schaltung meistern sollte. Jedoch tritt der genannte Effekt ein – vermutlich ist sie für ein Blitzlicht oder etwas Ähnliches gebaut, also für kurze, hohe Leistungsanforderungen. In der nächsten Version des Prototypens werden wir die Versorgung demnach über eine andere Batterie realisieren müssen.

Der Griff

Mit den nun gefrästen Platinen galt es noch ein vernünftiges Gehäuse zubauen. Wir überlegten, ob wir dies aus einem normalen Rohr hätten fertigen sollen. Mit dem Lasercutter bearbeitet hätten wir hieraus eine Lösung bauen können. Die elegantere Variante schien uns jedoch ein gedruckter Griff zu sein. Da uns das FatLab der RWTH die Möglichkeit bietet Objekte 3 dimensional auszudrucken nutzten wir diese Option. Wir erstellten ein Modell mit 3D Studio Max. Auf den Bildern sind ein paar Ansichten davon zu sehen. Der Griff hat ein Fenster, welches durch Separatoren getrennt ist. Diese sollten das Leuchten der LEDs auf ihre Anzeigefläche begrenzen.  Im Inneren des Griffs sollte sich zusätzlich eine Führungsschiene für die Platine befinden. Leider war die Konstruktion etwas zu filigran, so dass nach 4 ½ Stunden Druckzeit ein Griff ohne Separatoren und mit einer viel zu kleinen Führungsschiene heraus kam. Auch die Wände sind nicht optimal gelungen. Diese hätten noch etwas dicker sein müssen. Diese Dinge sind also für den nächsten Druck noch zu bearbeiten. Da der Prototyp jedoch morgen vorgestellt werden soll, müssen wir jetzt vorerst damit zurechtkommen. Ein bisschen Tape bringt schließlich auch genügend Halt in so einen Griff :).

Was jetzt noch gemacht werden müsste:

  • ein Näherungssensor ist noch nicht vorhanden
  • Der Griff bedarf, wie bereits erwähnt, einer neuen Revision. Etwas robuster wäre wünschenswert.
  • Das Backend funktioniert momentan nur mit Processing. Das umstellen auf einer EthernetShield sollte jedoch kein großes Problem sein.
  • Der Leuchtring kann momentan leider nicht blinken. Softwaretechnisch liess sich dies nicht ohne weiteres lösen. Daher müsste auf einer späteren Schaltung das Ganze über Hardware gelöst werden (vielleicht mit einem astabilen Multivibrator).
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